{"id":1516,"date":"2015-12-22T15:58:29","date_gmt":"2015-12-22T15:58:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=1516"},"modified":"2023-04-15T09:33:21","modified_gmt":"2023-04-15T09:33:21","slug":"ich-gehe-davon-aus-dass-man-etwas-zu-dieser-welt-beitragen-will-ein-gespraech-mit-fabienne-hoelzel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=1516","title":{"rendered":"\u201eIch gehe davon aus, dass man etwas zu dieser Welt beitragen will\u201c Ein Gespr\u00e4ch mit Fabienne Hoelzel"},"content":{"rendered":"<p><em>Im Anschluss an die Ausstellung \u201eSchaffhausen weiterdenken \u2013 das Fulachtal\u201c, sprach SCHARF-Pr\u00e4sident Christian W\u00e4ckerlin mit Fabienne Hoelzel, Architektin, Stadtplanerin, Gr\u00fcnderin des Planungsb\u00fcros Fabulous Urban und Forscherin am Institut f\u00fcr St\u00e4dtebau an der ETH Z\u00fcrich \u00fcber St\u00e4dtebau, Mitwirkungsprozesse und das Sprengen von regionalen und inhaltlichen Grenzen. <\/em><br \/>\n<em>Textlich formuliert und verfasst durch Cornelia Wolf.<\/em><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"1\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1555\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/1.jpg\" alt=\"1\" width=\"1535\" height=\"1006\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/1.jpg 1535w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/1-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/1-620x406.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/1-768x503.jpg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/1-940x616.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1535px) 100vw, 1535px\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Man spricht immer weniger von Architektur und immer mehr von St\u00e4dtebau. Was ist f\u00fcr Dich guter, intelligenter St\u00e4dtebau?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Guter oder intelligenter St\u00e4dtebau ist vermutlich einer, der angemessen auf die &#171;gestellte Aufgabe&#187; reagiert, indem der st\u00e4dtebauliche Eingriff sich einigermassen in die Umgebung einpasst oder vielleicht dem Quartier oder der Stadt ein neues Zentrum oder Verbindungsst\u00fcck gibt. Ein guter st\u00e4dtebaulicher Eingriff sollte aber auch wegweisend in dem Sinne sein, dass er buchst\u00e4blich Raum f\u00fcr neue oder k\u00fcnftige Entwicklungen schafft. Guter St\u00e4dtebau bewegt sich damit automatisch auf mehreren Ebenen: \u00c4sthetik, Funktionen, Nutzen, Struktur, Logik etc.<br \/>\nEs gibt Leute, die sagen, Architektur und St\u00e4dtebau k\u00f6nnen sich gewissermassen nur &#171;aus sich selbst heraus&#187; weiter entwickeln. Ich sage, Architektur und St\u00e4dtebau k\u00f6nnen sich nur an den Schnittstellen zu anderen Disziplinen weiter entwickeln. Ich sehe Architektur und St\u00e4dtebau als politische Disziplinen insofern, als dass das Handeln \u00fcber sie Einfluss hat auf den Gang der Gesellschaft. Man muss die Schnittstellen mit anderen Disziplinen suchen, muss verstehen, was der andere will, was er denkt. Das ist anstrengend, aber ich glaube, es ist absolut notwendig, wenn man etwas zu dieser Welt beitragen will. Und ich gehe davon aus, dass man das will.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Und in der Auswirkung? Wir sehen ja vor allem die architektonischen Perlen als beispielhafte Erzeugnisse. Es sind nicht die Prozesse an den Schnittstellen, die wir sehen, anfassen, fotografieren. Wie funktionieren Architektur und St\u00e4dtebau an den Schnittstellen?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Der beste St\u00e4dtebau ist vielleicht jener, den man eben nicht &#171;sieht&#187;, sondern wo man sich wohlf\u00fchlt, weil die R\u00e4ume stimmig sind. Sogenannte Ikonen, Perlen oder Leuchtturmprojekte k\u00f6nnen aber durchaus in einem st\u00e4dtebaulichen Gesamtkonzept als Lokomotiven oder neue Anziehungspunkte Wirkung entfalten. Ich denke jetzt beispielsweise an die Elbphilharmonie von Herzog &amp; de Meuron in Hamburg, die aber in einem st\u00e4dtebaulichen Gesamtkonzept von KCAP steht, die ein komplett neues Quartier, eine Stadterweiterung, geschaffen hat.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Perlen als Lockv\u00f6gel sozusagen&#8230;.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Die Kritiker von Partizipationsprozessen, so wie ich sie verstehe, sagen: du musst es einfach hinstellen, dann gew\u00f6hnen sich die Leute dran. Manche sagen, Demokratie und Architektur vertragen sich nicht. Aber wenn man von einer Demokratie ausgeht, bei der die Leute mitbestimmen, und davon gehe ich aus, m\u00fcssen wir akzeptieren, dass ein resultierendes Erscheinungsbild vielleicht weniger homogen ist.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Ist dann die Frage \u201ewer plant die Planung\u201c heute gar nicht mehr relevant? Sollen verschiedene Akteure die Planung beeinflussen?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Die Frage ist relevanter denn je, denn heute werden St\u00e4dte oft von \u00fcberregionalen bis globalen Prozessen stark beeinflusst. In zeitgen\u00f6ssischen Planungsprozessen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Anwohnerinnen und Anwohner in Partizipationsverfahren eingebunden werden sollen \u2013 zumindest in Westeuropa, punktuell aber auch in S\u00fcdamerika oder in Afrika und anderswo, wo ich keinen Einblick habe. Die Herausforderung hier ist, wie wir solche Prozesse gestalten, damit die Ergebnisse im st\u00e4dtebaulichen Entwurfsprozess produktiv einfliessen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"3\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1557\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3.jpg\" alt=\"3\" width=\"1417\" height=\"1063\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3.jpg 1417w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3-620x465.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/3-940x705.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Wie l\u00e4uft das denn bei Deiner Arbeit in Afrika?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: In Afrika ist alles viel grunds\u00e4tzlicher, es geht um existentielle Lebensfragen. Makoko beispielsweise, wo wir nun bald seit drei Jahren aktiv sind, ist vom Abriss bedroht. Lagos ist durch die Brille einer gew\u00f6hnlichen Westeurop\u00e4erin oder US-Amerikanerin betrachtet dreckig, gef\u00e4hrlich und wenig komfortabel. Deswegen sieht sich die Regierung unter Zugzwang, Quartiere zu bauen, die internationalen Sicherheits- und \u00c4sthetikstandards gen\u00fcgen. Makoko hingegen ist genau das, was sie nicht wollen: eine Armensiedlung, einsehbar von einem der wichtigsten Verkehrswege, die das Festland mit den vorgelagerten Inseln verbinden, verr\u00e4uchert, weil die Leute archaisch mit Feuerholz kochen und ihren Fisch r\u00e4uchern. Die Regierung hingegen sieht Makoko als &#171;Prime Land&#187;. Das ist Immobilien- und Investorensprache und bedeutet in diesem Falle das, was man polemisch als &#171;Dubai-Modell&#187; bezeichnen kann: T\u00fcrme mit Glasfassaden an irgendwelchen Strandpromenaden. F\u00fcr Makoko und vor allem f\u00fcr deren Bewohnerinnen und Bewohner ist da kein Platz. Makoko ist im \u00dcbrigen repr\u00e4sentativ. 70% der Menschen in Lagos leben unter \u00e4hnlich prek\u00e4ren Umst\u00e4nden.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/4_140124_MAK_drawing_opportunity-cards_19_red.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"4_140124_MAK_drawing_opportunity cards_19_red\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1558\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/4_140124_MAK_drawing_opportunity-cards_19_red.jpg\" alt=\"4_140124_MAK_drawing_opportunity cards_19_red\" width=\"1417\" height=\"1009\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/4_140124_MAK_drawing_opportunity-cards_19_red.jpg 1417w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/4_140124_MAK_drawing_opportunity-cards_19_red-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/4_140124_MAK_drawing_opportunity-cards_19_red-620x441.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/4_140124_MAK_drawing_opportunity-cards_19_red-768x547.jpg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/4_140124_MAK_drawing_opportunity-cards_19_red-940x669.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Wer gibt Euch den Auftrag, die Regierung?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Die Initiative ist von der Bev\u00f6lkerung ausgegangen. Die Menschen wollen nat\u00fcrlich da bleiben und mussten somit einen alternativen Plan entwickeln, um ihn demjenigen der Regierung entgegenzustellen. Das ist die richtige Strategie, weil sie konstruktiv und fair ist: Wir nehmen die Vorschl\u00e4ge der Regierung ernst. Wir haben diesen Plan zusammen mit der Menschensrechtsorganisation SERAC, der Heinrich B\u00f6ll-Stiftung Nigeria und der gesamten Makoko-Community entwickelt. Es ist kein Plan, der den perfekten St\u00e4dtebau zum Ziel hat, sondern einer, der der Regierung beweist, dass mit diesen Leuten, die sie als minderwertig erachten und vertreiben wollen, in Netzwerkprozessen etwas &#171;mit Hand und Fuss&#187; organisiert werden kann. Makoko setzt sich aus sieben Ethnien, ebenso vielen Sprachen und drei Religionen zusammen. Hinzu kommen extrem patriarchalische Strukturen. Stammesf\u00fchrer sind die anerkannten Chefs, legitimiert durch ihre Abstammung aus den lokalen k\u00f6niglichen und sonstigen Familien. Mit denen muss man reden und verhandeln und \u2013 absurderweise \u2013 zuerst deren patriarchalische Funktion st\u00e4rken, um diese in einer zweiten Phase aufzuweichen, um dann die ganze Community, vor allem die Frauen, mit einbeziehen zu k\u00f6nnen. Im Ergebnis m\u00fcssen sich alle Leute wiederfinden, sonst scheitert das Projekt.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/5_140124_MAK_visualization_hotspot-from-bags_logo_low-res.jpeg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"5_140124_MAK_visualization_hotspot from bags_logo_low res\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1559\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/5_140124_MAK_visualization_hotspot-from-bags_logo_low-res.jpeg\" alt=\"5_140124_MAK_visualization_hotspot from bags_logo_low res\" width=\"1417\" height=\"1003\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/5_140124_MAK_visualization_hotspot-from-bags_logo_low-res.jpeg 1417w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/5_140124_MAK_visualization_hotspot-from-bags_logo_low-res-300x212.jpeg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/5_140124_MAK_visualization_hotspot-from-bags_logo_low-res-620x439.jpeg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/5_140124_MAK_visualization_hotspot-from-bags_logo_low-res-768x544.jpeg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/5_140124_MAK_visualization_hotspot-from-bags_logo_low-res-940x665.jpeg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/6.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-4\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"6\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1560\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/6.jpg\" alt=\"6\" width=\"1417\" height=\"1002\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/6.jpg 1417w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/6-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/6-620x438.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/6-768x543.jpg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/6-940x665.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Wie erfasst Ihr das alles? Visualisiert sich das irgendwo?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Nat\u00fcrlich, wir haben ganz klassisch gearbeitet, Feldforschung betrieben und viele Interviews gemacht. Vor allem von den Frauen wollten wir wissen, wie sie den Alltag meistern, wie sie arbeiten, um auf diese Strategien reagieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Wie stellt Ihr diesen Prozess dem st\u00e4dtebaulichen Diktat der Regierung gegen\u00fcber? Am Schluss muss doch entschieden werden, welcher Plan umgesetzt wird.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/7.jpeg\" data-rel=\"lightbox-image-5\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"7\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1561\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/7.jpeg\" alt=\"7\" width=\"1417\" height=\"1063\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/7.jpeg 1417w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/7-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/7-620x465.jpeg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/7-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/7-940x705.jpeg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/8.jpeg\" data-rel=\"lightbox-image-6\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"8\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1562\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/8.jpeg\" alt=\"8\" width=\"1417\" height=\"1417\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/8.jpeg 1417w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/8-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/8-620x620.jpeg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/8-768x768.jpeg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/8-940x940.jpeg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Das ist so, deshalb haben wir auch so klassisch gearbeitet. Ich glaube nicht an Masterpl\u00e4ne, schon gar nicht in solchen Gebieten. Wir haben dann aber doch einen gemacht, weil die Regierung unsere Strategie sonst nicht h\u00e4tte \u201elesen\u201c k\u00f6nnen. Weil sie immer von \u201eWaterfront\u201c reden, haben wir eine solche entwickelt, nur eben nicht mit glitzernden T\u00fcrmen. Makoko ist ein idealer Ort, um zu sehen, wie die Leute am und mit dem Wasser leben. Man muss da nicht &#171;Singapur&#187; dar\u00fcberst\u00fclpen, sondern das, was sie haben, st\u00e4rken und auf eine neue, zeitgem\u00e4sse Ebene bringen. Mit genau den Leuten, die da sind.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: In der Schweiz scheint es bei Mitwirkung eher um Mitw\u00fcnschen oder Mitreden zu gehen. Auch, so mein Eindruck, werden Mitwirkungsprozesse oft von der Regierung vorgeschoben, um nachher zur Tagesordnung \u00fcberzugehen. Das Thema der n\u00e4chsten Architektur Biennale in Venedig ist \u201eMenschenw\u00fcrdiges Wohnen\u201c. Euer Projekt w\u00e4re pr\u00e4destiniert daf\u00fcr. Hat das Thema auch Bedeutung f\u00fcr die Schweiz?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/9.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-7\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"9\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1563\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/9.jpg\" alt=\"9\" width=\"1417\" height=\"1058\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/9.jpg 1417w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/9-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/9-620x463.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/9-768x573.jpg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/9-940x702.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/10.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-8\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"10\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1564\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/10.jpg\" alt=\"10\" width=\"1417\" height=\"1058\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/10.jpg 1417w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/10-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/10-620x463.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/10-768x573.jpg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/10-940x702.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1417px) 100vw, 1417px\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Menschenw\u00fcrdiges Wohnen ist f\u00fcr die Schweiz vielleicht nicht ganz der passende Ausdruck. Was die Leute hier besch\u00e4ftigt, sind die Mieten, die in den Ballungsr\u00e4umen und vor allem an Zentrumlagen und f\u00fcr Familien zu teuer sind, im Verh\u00e4ltnis zu dem, was sie zahlen k\u00f6nnen oder wollen. Allerdings w\u00e4re es zeitgem\u00e4ss, Wohnraumprobleme f\u00fcr die ganze Region zu denken und zu l\u00f6sen. Nicht jeder soll und muss f\u00fcnf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt wohnen, allerdings ist aus einer Stadtentwicklungsperspektive auch nicht w\u00fcnschenswert, dass Innenstadtr\u00e4ume nur noch hochpreisige Angebote haben. Wenn ich von Z\u00fcrich spreche, meine ich eindeutig den Raum zwischen Baden und dem Flughafen, und das w\u00e4re auch der richtige Planungsmassstab. Aber da stossen wir mit den Planungsinstrumenten und bei den Planungsinstanzen an Grenzen, da diese nur innerhalb der politischen Grenzen demokratisch und institutionell legitimiert sind. Im Kanton Schaffhausen scheint die planerische Ausgangslage ein &#171;Schaffhausen urban&#187; und ein &#171;Schaffhausen rural&#187; zu sein. Idealerweise k\u00f6nnte man in diesen R\u00e4umen denken und entwerfen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Also die Grenzen der Gemeindeautonomie \u00fcberschreiten. Im st\u00e4dtebaulichen Portrait der Schweiz hat man erstmals \u00f6ffentlich gesagt, die st\u00e4rkste Instanz sei die Gemeindeautonomie.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Das ist auch so und das muss man so respektieren. Aber wir k\u00f6nnen die Probleme nicht auf Gemeindeebene l\u00f6sen, so wie wir leben und arbeiten. Die wenigsten Leute wohnen im Kreis 4, arbeiten im Kreis 4, und die Kinder gehen im Kreis 4 zur Schule. Die Leute wohnen in Opfikon, gehen irgendwo in der Region ins Handball, in Glattbrugg ins Fitness, arbeiten in Dietlikon und gehen am Samstag mit dem Auto in einem Fach- und Supermarktparadies einkaufen. Wenn man dieses Netz aufspannt, wird klar, dass sich die Zugeh\u00f6rigkeit nicht auf die Gemeinde bezieht. Man kann aber nur in der Gemeinde abstimmen, nur den Stadtrat von Opfikon w\u00e4hlen, aber vielleicht ist man dort am wenigsten. Deshalb reden wir von Polyzentralit\u00e4t und das wichtigste Merkmal f\u00fcr diese Polyzentralit\u00e4t sind die Pendlerstr\u00f6me. Deshalb macht es wenig Sinn, dass zum Beispiel Schlieren versucht, das Problem f\u00fcr sich zu l\u00f6sen. Man muss es in der Region tun. Die Region produziert allerdings unscharfe Konturen. Die Herausforderung heute ist, wie man die unscharfen Konturen steuern kann.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Die Schnittstellen sind in st\u00e4ndiger Bewegung und vor allem sehr beliebig. Hier sagt man schon l\u00e4nger, Neuhausen und Schaffhausen sollten fusionieren, Beringen und Thayngen geh\u00f6ren auch noch dazu, dann hat man eine grosse Blase. Fakt ist: trotzdem schauen die Regierungen f\u00fcr ihre eigene Gemeinden, weil die jetzt in Betrieb sind und alles andere extrem schwierig wird.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Richtig. Ich glaube, man muss mit dem umgehen, was man hat, und das ist nun einmal die politische Eigenst\u00e4ndigkeit von Neuhausen, Schaffhausen, Beringen und Thayngen. Die L\u00f6sung heisst deswegen nicht Fusion, sondern regionale Zusammenarbeit bei Problemstellungen wie z.B. dem erw\u00e4hnten knappen oder zu teuren Wohnraum.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-9\" data-magnific_type=\"image\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"2\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1556\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2.jpg\" alt=\"2\" width=\"1339\" height=\"1535\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2.jpg 1339w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2-300x344.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2-620x711.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2-768x880.jpg 768w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2-940x1078.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1339px) 100vw, 1339px\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Funktioniert Deiner Meinung nach Partizipation so, wie wir sie in der Schweiz haben? Bei unserem ausgepr\u00e4gten Egoismus? Beispiel Raumplanung: alle waren daf\u00fcr, wenn es aber (das habt ihr in eurer Analyse auch herausgefunden) vor der eigenen Haust\u00fcr passiert, ist man dagegen. Der wichtigste Akteur beim Bauen scheint heute eigentlich der Anwalt zu sein.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Deshalb m\u00fcssen wir in den Prozessen besser werden. Partizipation heisst f\u00fcr mich nicht nur oder nicht prim\u00e4r \u201emit der Bev\u00f6lkerung\u201c, sondern, dass die Instanzen zusammenarbeiten m\u00fcssen. Schaffhausen, Neuhausen und Beringen m\u00fcssen sich zusammensetzen und reden. Schaffhausen hat ein Wohnraumproblem, Beringen baut wie verr\u00fcckt, gleichzeitig hat sich das Schweizer Stimmvolk im M\u00e4rz 2013 explizit gegen die weitere Zersiedelung und Auszonung von Bauland ausgesprochen und damit implizit f\u00fcr die &#171;innere Verdichtung&#187;. Das birgt offensichtlich Konfliktpotential. Gleichzeitig m\u00fcssen die mentalen und Handlungsr\u00e4ume in der Region liegen und bedingen Sichtweisen, die \u00fcber den angestammten Tellerrand hinausgehen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Politiker werden aber gew\u00e4hlt, weil sie sich innerhalb ihrer Grenzen f\u00fcr etwas stark machen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Wenn man erfolgreiche Stadtplanung machen will, muss man \u00fcber diese angestammte Rollen und Kompetenzen hinauswachsen. Das kann ein Akteur sein wie SCHARF, das kann der Kantonsplaner sein, eine Architektin, die eine Idee hat. Wir brauchen Leute, die das aus Leidenschaft tun und aus politischer \u00dcberzeugung \u00fcber ihrer Rolle hinauswachsen. Aber wenn jeder und jede auf seiner oder ihrer Ebene bleibt, werden wir die Herausforderungen der zeitgen\u00f6ssischen Raumentwicklung kaum meistern k\u00f6nnen.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Vorarbeit verdunstet, weil viel Zeit vergeht zwischen Mitwirkungsprozess und Planung. Nach 10 Jahren ist nicht mehr klar, wer was wollte.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Das ist so. Ganz pers\u00f6nlich w\u00fcrde ich Schaffhausen empfehlen, ein r\u00e4umliches Entwicklungsleitbild zu machen mit einem regionalen Kapitel, f\u00fcr welches man informell mit Neuhausen, Beringen, Thayngen zusammenzuarbeitet und sich fragt, wohin man sich als Region entwickeln will. Die Stadt arbeitet an einem Richtplan. Richtpl\u00e4ne sind ein extrem trockenes Instrument, aber extrem wichtig. Der kantonale Richtplan ist das m\u00e4chtigste Instrument, das wir haben &#8211; wenn es richtig angewandt wird. Das Problem an Richtpl\u00e4nen ist aber, dass sie ausser den Fachleuten niemand versteht. Man muss vorher schon die Leute \u201eeinfangen\u201c, und das macht man am besten \u00fcber r\u00e4umliche Leitbilder, d.h. mit allen m\u00f6glichen Akteuren findet man heraus, wohin man gehen will.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Wenn wir das jetzt herunterbrechen auf das Fulachtal &#8211; w\u00e4re ein solches \u00fcbergeordnetes Entwicklungsleitbild der n\u00e4chste logische Schritt, bevor man eine Testplanung \u00fcber das Fulachtal macht? Wie lange w\u00fcrde so ein Prozess dauern?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: Ja, das w\u00e4re ein gutes Vorgehen. Zeitangaben sind schwierig, das h\u00e4ngt von Umfang und Tiefe eines solchen Entwicklungsleitbilds ab \u2013 Region, Stadt oder Entwicklungsgebiet. Der Vorteil hier in der Region ist, dass ihr ja schon diverse Runde Tische hattet, d.h. die Leute sind schon sensibilisiert.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Also die Akteure, nicht die Bev\u00f6lkerung. Wir reden hier von den Interessierten. Aber ab wann interessiert es jemanden? Wie bringt man auch ein Laienpublikum dazu, \u00fcber den eigenen Gartenzaun zu denken, und bei einem solchen Prozess mitzumachen, aus Interesse an einer gr\u00f6sseren Sache?<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFH: In der Schweiz ist das doch super: Die Leute sind in Vereinen, Verb\u00e4nden oder sonstigen Interessensgemeinschaften t\u00e4tig. Viele leisten auch Freiwilligenarbeit. \u00dcber diese Strukturen muss man gehen und die Leute \u00fcber ihre Anliegen, wo sie sich engagieren, ansprechen. Ich glaube, dass das gerade in der Schweiz gut l\u00e4uft. Wir leben in einer Demokratie. Mitgestaltung ist eine Pflicht, und die muss man auch einfordern.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nSCHARF: Ein gutes Schlusswort! Fabienne Hoelzel, vielen Dank f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFabienne Hoelzel, Architektin, Stadtplanerin, St\u00e4dtebauforscherin und Gr\u00fcnderin von <a href=\"http:\/\/www.fabulousurban.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Fabulous Urban<\/span><\/a>, hat beim <em>ETH St\u00e4dtebau-Entwurfsstudio Prof. Kees Christiaanse, FS15: Schaffhausen Weiterbauen<\/em> die \u201eAnalyse Planungsprozesse\u201c der 4 teilnehmenden Studierenden geleitet.<br \/>\nWeitere Informationen zum Thema:<\/p>\n<blockquote>\n<h5><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=1526\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bilderstrecke Ausstellung Fulachtal<\/a><\/span><\/h5>\n<h5><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=1434\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ausstellung SCHAFFHAUSEN WEITERDENKEN \u2013 das Fulachtal<\/a><\/span><\/h5>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Anschluss an die Ausstellung \u201eSchaffhausen weiterdenken \u2013 das Fulachtal\u201c, sprach SCHARF-Pr\u00e4sident Christian W\u00e4ckerlin mit Fabienne Hoelzel, Architektin, Stadtplanerin, Gr\u00fcnderin des Planungsb\u00fcros Fabulous Urban und Forscherin am Institut f\u00fcr St\u00e4dtebau an der ETH Z\u00fcrich \u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1518,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,1,6],"tags":[],"class_list":["post-1516","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-berichte","category-allgemein","category-fulachtal"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1516"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1516\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4300,"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1516\/revisions\/4300"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1518"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}