{"id":2478,"date":"2019-09-23T14:18:40","date_gmt":"2019-09-23T12:18:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=2478"},"modified":"2023-04-15T09:16:47","modified_gmt":"2023-04-15T09:16:47","slug":"architekturvermittlung-am-festival-jups-7-9-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=2478","title":{"rendered":"Architekturvermittlung am Festival Jups, 7.9.2019"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hoch hinaus!<\/strong><br \/>\n<strong>Hochhaus-Bauexperiment mit dem Schaffhauser Architektur Forum<\/strong><br \/>\n<strong>&#8230;im Programm von Festival Jups 2019<\/strong><\/p>\n<p>Das Festival Jups ist ein zweit\u00e4giges Schaffhauser Festival mit Veranstaltungen, offenen Angeboten und Workshops verschiedener Kunstsparten (Musik, Theater, Tanz, Literatur, diverse bildende K\u00fcnste) f\u00fcr Kinder, Jugendliche, Familien und interessierte Erwachsene.<br \/>\nDas Schaffhauser Architektur Forum SCHARF vermittelte dieses Jahr einen experimentellen Kinder-Architektur-Workshop zur Hochhaus-Thematik.<br \/>\nMit den Fragen &#8211;<\/p>\n<p><em>Gibt es irgendwann nur noch Hochh\u00e4user auf der Welt?<\/em><br \/>\n<em> Wie l\u00e4sst es sich in Hochh\u00e4usern leben?<\/em><br \/>\n<em> Was steckt alles in Hochh\u00e4usern?<\/em><br \/>\n<em> Welche Formen sind m\u00f6glich?<\/em><\/p>\n<p>&#8211; versuchten wir Kinder und Jugendliche anzulocken, um Vor- und Nachteile von gestapeltem Wohnen zu diskutieren und zu erfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2484\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi1.jpeg\" alt=\"bi1\" width=\"480\" height=\"395\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi1.jpeg 480w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi1-300x247.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><span style=\"font-size: 8pt;\">Bastelvorbereitungen der Jups-Arbeitsgruppe<\/span><\/p>\n<p>Jasmin van den Hout, 13 Jahre, Teilnehmerin des Workshops berichtet:<\/p>\n<p>Samstag, 07.09.19<br \/>\nHeute war ich beim Jups-Festival. Genauer gesagt, am Architektur-Workshop vom Architekturforum SCHARF.<br \/>\nEs begann um 10:30 Uhr im Hof der Kammgarn in der Stadt Schaffhausen. Der Pr\u00e4sident des Architekturforums erz\u00e4hlte uns in spielerischer Art (er setzte eine \u00fcberdimensionierte Brille auf), wann die ersten Hochh\u00e4user in der Schweiz gebaut wurden. Das war etwa vor 60 Jahren. Das war auch die Zeit als die Frauen ihre Haare turmhoch in den Himmel stehen liessen. Vielleicht waren es ja eben diese Frisuren, die die Schweizer Architekten auf die Idee brachten, anzufangen Wolkenkratzer zu bauen. Damals gab man sich noch keine M\u00fche, wie das Hochhaus aussah. Man achtete eher auf den Zweck. Heute haben die Hochh\u00e4user viele verschiedene Formen, z.T sind sie sogar mit Pflanzen geschm\u00fcckt.<br \/>\nNach diesem Vortrag spazierten wir durch die Stadt zur Kirche St. Johann. Bei der Kirche angekommen empfing uns die Mesmerin. Sie begleitete uns auf die Spitze des Kirchturms. Es war sehr abenteuerlich, denn die Steintreppe war h\u00f6chstens einen halben Meter breit und schl\u00e4ngelte sich erstaunlich steil und schneckenf\u00f6rmig hinauf. Fast oben angekommen wechselten die Steintreppen zu Holzstufen und wir hatten auf Einmal mehr Platz. Wir erschraken alle als die Glocke pl\u00f6tzlich anfing zu l\u00e4uten. Zum Gl\u00fcck bimmelte sie nicht hin und her, sondern es schlug nur ein Hammer gegen die Glocke, sonst w\u00e4re es noch viel lauter gewesen. Als wir auch noch das letzte St\u00fcck bew\u00e4ltigt hatten und schnaufend oben ankamen, sahen wir, dass es sich lohnte hier hoch gestiegen zu sein. Obwohl Gitter vor den \u00d6ffnungen waren, war die Aussicht \u00fcber die D\u00e4cher von Schaffhausen wundersch\u00f6n. Wir hatten jetzt auch viel Platz und konnten frei herumlaufen. Wir sahen einige h\u00fcbsche Dachg\u00e4rten. Ich war erstaunt, dass es diese hier in der Stadt gibt. Auch konnten wir das Treiben des Wochenendmarkts sehen und beobachten. Leider mussten wir schon wieder hinuntersteigen. Unten angekommen verabschiedeten wir uns von der Mesmerin und liefen zur\u00fcck zur Kammgarn.<br \/>\nDort hielt uns Gian (ein Teilnehmer des Workshops) einen Vortrag \u00fcber Wolkenkratzer. Er erz\u00e4hlte uns, dass die ersten Wolkenkratzer in Europa Kathedralen und Kircht\u00fcrme waren. Er erkl\u00e4rte uns auch wie man ein hohes Haus misst. Um 1800 war es schwierig, Hochh\u00e4user zu bauen wegen des Stahlger\u00fcstes. Der heute h\u00f6chste Wolkenkratzer ist der Burj Khalifa mit 828 m H\u00f6he und steht in Dubai. Daher ist es auch logisch, dass die Stadt mit den meisten Wolkenkratzer Dubai ist, gefolgt von New York City.<br \/>\nNach Gians Vortrag ging es ans Handwerkliche. Jeder von uns Kindern bekam eine weisse Karton-Box mit zwei vorbereiteten L\u00f6chern, die wir individuell gestalten konnten. Es stand uns so ziemlich alles zur Verf\u00fcgung: Acrylfarbe, kleine B\u00e4ume, Kunstrasen, Pfeifenputzer, Holzst\u00e4ngel und noch vieles mehr. Nat\u00fcrlich konnten wir auch das benutzen, was die Natur her gibt wie z.Bsp. Herbstbl\u00e4tter. Es stiessen noch andere Kinder dazu, als sie uns basteln sahen. So hatten wir nach ein paar Tuben Leim und Acrylfarbe acht wundersch\u00f6ne, individuelle Stockwerke. Wir steckten sie auf einen Stab (daf\u00fcr waren die vorbereiteten L\u00f6cher) und hatten somit am Schluss das mit Abstand sch\u00f6nste Hochhaus, das es jemals gab und geben wird!<br \/>\nEs war ein toller, lehrreicher und kreativer Morgen. Mit Freude w\u00fcrde ich das mal wieder machen.<\/p>\n<p>Jasmin van den Hout<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2485\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi2.jpeg\" alt=\"bi2\" width=\"480\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi2.jpeg 480w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi2-300x257.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2477\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi3.jpeg\" alt=\"bi3\" width=\"480\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi3.jpeg 480w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi3-300x300.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2487\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi6.jpeg\" alt=\"bi6\" width=\"480\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi6.jpeg 480w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi6-300x248.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2486\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi5.jpeg\" alt=\"bi5\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi5.jpeg 480w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi5-300x400.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2488\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi7.jpeg\" alt=\"bi7\" width=\"480\" height=\"711\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi7.jpeg 480w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bi7-300x444.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>Bilder von Pierre N\u00e9ma<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hoch hinaus! 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