{"id":3089,"date":"2021-09-16T07:48:36","date_gmt":"2021-09-16T07:48:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=3089"},"modified":"2023-03-22T21:05:10","modified_gmt":"2023-03-22T21:05:10","slug":"mit-dem-universum-verbunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=3089","title":{"rendered":"Mit dem Universum verbunden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em><strong><em>Der Unterhaltsst\u00fctzpunkt Berninapass ist das Siegerprojekt des Architekturpreises BETON 20\/21. Das Unterhaltgeb\u00e4ude ist von einfacher Struktur und grosser \u00c4sthetik und steht in grandioser Landschaft. Mit seiner Camera obscura im Siloturm avanciert der Zweckbau zum Engadiner Wahrzeichen und Ausflugsziel \u2013 und das nicht nur f\u00fcr Architekturfans.<\/em><\/strong><em> <\/em><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Co<em>rnelia Wolf<\/em><br>Bilder: Guido Baselgia, Malans \/ Pierre N\u00e9ma<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausstellung Architekturpreis BETON 20\/21 in Schaffhausen<\/strong> <br>Seit 1977 wird alle vier Jahre der Architekturpreis BETON verliehen. Das Schaffhauser Architektur Forum hat die Ausstellung, die alle preisgekr\u00f6nten Bauten in Beton und s\u00e4mtliche nominierten Objekte zeigt, nach Schaffhausen geholt und im s\u00fcdlichen Teil des Kreuzgangs zu Allerheiligen installiert. Ein inspirierender Kontrast! Auf Einladung von SCHARF referierte Valentin Bearth von Bearth + Deplazes Architekten AG, Chur, \u00fcber Beton, ein Wohnhaus und nat\u00fcrlich \u00fcber das Siegerprojekt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet Beton heute?&nbsp;<\/strong><br>Kann und darf man mit dem Material \u00fcberhaupt noch bauen? Diese Frage, die ihm viele Architektur-studierende immer wieder stellen, beantwortet Valentin Bearth mit: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich kann man das, und selbstverst\u00e4ndlich muss man sich mit der Art und Weise, wie man mit jedem Material umgeht, auseinandersetzen.\u201c Bearth + Deplazes Architekten bauen immer wieder mit Beton in verschiedensten Konstellationen und unter verschiedensten Voraussetzungen &#8211; vom kleinen Wohnhaus bis zur Infrastrukturanlage.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Moderne Variante eines Engadinerhauses&nbsp;<\/strong><br>Als kleines Pr\u00e4ludium stellt Valentin Bearth das Wohnhaus Schweizer-Schmid in Ardez im Unterengadin vor. Ein quadratischer Bau am Rande der Ortschaft, rechts und links erweitert mit zwei von Betonmauern eingefassten G\u00e4rten, die das Haus vergr\u00f6ssern und besch\u00fctzen. Mit dem Betreten des Geb\u00e4udes durch diese Hofsituation verl\u00e4sst man das \u201eDraussen\u201c, um zuoberst in der Loggia wieder in die Landschaft einzutauchen. Das dramaturgisch ausgekl\u00fcgelte Innere des Geb\u00e4udes f\u00fchrt hinauf zum Licht und pr\u00e4sentiert dem Betrachter durch drei grosse, offene Rundb\u00f6gen hindurch ein vollkommen ungest\u00f6rtes Gebirgspanorama, eine Aussicht wie ein Gem\u00e4lde von Segantini. \u201eAls w\u00e4ren wir die ersten gewesen, die hier gebaut haben\u201c, schliesst Bearth den bebilderten Rundgang durch dieses aussergew\u00f6hnliche Wohnhaus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Architekturpreis BETON 20\/21: Unterhaltsst\u00fctzpunkt Bernina<\/strong><br>Der Berninapass, 2328 Meter \u00fcber Meer, verbindet Norden und S\u00fcden, bildet die Hauptverkehrsader zwischen dem Oberengadin und dem Puschlav. Ein seit dem Mittelalter wichtiger \u00dcbergang, eine Sprachgrenze, eine Wassergrenze, ein Ort der Wasserkraft: der Lago Bianco produziert Strom, der sowohl nach Italien als auch nach Hamburg transportiert wird. \u201eEs ist ein magischer Ort, eine gewaltige Natur-landschaft, aber auch eine urbanisierte Landschaft, mit Telefonstangen, der RhB-Linie, Hochspannungs-masten, H\u00e4usern, der Strasse, dem wunderbaren Hospiz-Geb\u00e4ude aus den 1890er Jahren\u201c, schw\u00e4rmt Bearth. Die Landschaft z\u00e4hlt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Darauf musste R\u00fccksicht genommen werden. Ansonsten waren die Vorgaben der Bauherrschaft die f\u00fcr ein Unterhaltsgeb\u00e4ude \u00fcblichen. Eine Auflage bzw. einen Wunsch allerdings gab es, und zwar, das Geb\u00e4ude in Holz zu bauen, weil infolge eines politischen Entscheids alle Unterhaltst\u00fctzpunkte im Kanton Graub\u00fcnden in den letzten 30 Jahren in Holz gebaut wurden. \u201eDas ist legitim, das kann man so machen\u201c, meint Bearth, hier aber h\u00e4tten sie argumentiert, das man deutlich oberhalb der Baumgrenze sei und sich baukulturell an einem Ort befinde, wo es mehrheitlich Steinbauten (Infrastrukturgeb\u00e4ude) gebe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"701\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3091\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi02.jpg 900w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi02-620x483.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi02-300x234.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi02-768x598.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption>Guido Baselgia, Unterhaltsst\u00fctzpunkt Bernina, Siloturm, 07.03.2020, 08:00h<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend seines Vortrags zeigt Valentin Bearth immer wieder Bilder des Fotografen und K\u00fcnstlers Guido Baselgia, mit dem er f\u00fcr das Projekt der Camera obscura eng zusammengearbeitet hat. Der Engadiner dokumentierte w\u00e4hrend 2-3 Wintermonaten immer wieder die Landschaft auf dem Berninapass und das Geb\u00e4ude im Kontext dieser Landschaft. Entstanden sind wunderbare Bilder, welche die Rauheit und Poesie dieses Ortes einfangen und reizvolle, sph\u00e4rische Stimmungen vermitteln, wie sie durchaus auch in der Arktis zu finden sein k\u00f6nnten. Baselgias Bilder werden, zusammen mit Texten von Philip Ursprung und Reto H\u00e4nny, Mitte September in einem Buch ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausgangslage f\u00fcr den Zweckbau<\/strong><br>Unterhaltsst\u00fctzpunkte befinden sich normalerweise am Fuss eines Passes. Dass dieser hier auf der Passh\u00f6he gebaut wurde, hat mit den oft aussergew\u00f6hnlich hohen Schneemassen zu tun \u2013 den Schnee von oben nach unten zu pfl\u00fcgen, ist rein physikalisch einfacher. Die Sichelform des Baus ergab sich aus der vorhandenen r\u00e4umlichen Situation. Das Hauptgeb\u00e4ude mit den Garagen, dem Silo-Einf\u00fcllraum, der Waschanlage und den beiden Wohnungen wurde quasi in die Topografie hinein gebettet, ideal, um eine m\u00f6glichst kleinfl\u00e4chige und klimatechnisch optimale Fassade zu erhalten. Als Schutz f\u00fcr die Fassade, aber auch vor starken Verwehungen, dient eine 2.5 m breite Kolonnade, ein gedeckter \u201eS\u00e4ulengang\u201c mit von unten offenen Pfeilern, durch die man \u00fcberdacht hindurchgehen kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"701\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3093\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi01.jpg 701w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi01-620x796.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi01-300x385.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px\" \/><figcaption>Guido Baselgia, Unterhaltsst\u00fctzpunkt Bernina, 05.03.2020, 17:30h<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Bauen neben dem \u201eEiffelturm\u201c<\/strong><br>Starkstrommasten faszinierten Valentin Bearth schon als Bub. \u201eDiese Faszination ist geblieben, und es ist toll, und das hat man auch nicht alle Tage, dass man am Fuss eines kleinen Eiffelturms bauen kann.\u201c Das hatte also etwas durchaus Reizvolles, bedingte aber, aus Sicherheitsgr\u00fcnden die Einhaltung einer gewissen Distanz, vor allem f\u00fcr die beiden Arbeiter-Wohnungen, die rechts und links am Ende des Geb\u00e4udes einliegen. Die Sicht aus den Wohnungen geht so \u00fcbers Kreuz und bedient eine gewisse Kontrollfunktion. Der Bauplatz war \u00fcbrigens nicht erschlossen. Wasser und Elektrizit\u00e4t mussten hingef\u00fchrt werden, f\u00fcnf 150 Meter tiefe Sonden holen W\u00e4rme aus dem Boden. Die R\u00e4ume sind Arbeitsr\u00e4ume. Im Sommer wird hier der Strassenunterhalt vorbereitet. Die Fassade, die nach S\u00fcdwesten ausgerichtet ist, h\u00e4lt die Temperatur auch im Winter bei 12 Grad, gerade warm genug, damit die Maschinen nicht einfrieren. Gebaut wurde in zwei Saisons, jeweils Mai bis November. Es sei eine anspruchsvolle Baustelle gewesen mit nicht immer tollem Wetter aber wunderbaren Baumeistern. Im Betongiessen stecke viel Handarbeit und diese werde immer von Menschen geleistet, lobt der Architekt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kies, Salz und eine Camera obscura<\/strong><br>Das Silo fasst 400 m3 und ist in zwei H\u00e4lften geteilt f\u00fcr die Aufbewahrung von Salz und Kies. In der Regel werden solche Silot\u00fcrme neben die Unterhaltsgeb\u00e4ude gestellt, Bearth + Deplazes haben ihn inkludiert, nicht zuletzt aus Witterungsgr\u00fcnden. \u00dcberraschend ist, dass der Turm nicht gr\u00fcndet, sondern \u201eaufgeh\u00e4ngt\u201c ist. Paradoxie par excellence und wunderbare Ingenieurarbeit, nennt Bearth das. Die Konstruktion ist ein h\u00f6lzerner Trichter, zweischalig, inwendig sch\u00fctzt eine 6 cm dicke Holzwand den Beton vor dem Salz. Der oberste Teil des Turms, ein dunkler, fensterloser Raum, funktioniert als Camera obscura. Durch eine 2 cm kleine \u00d6ffnung nach S\u00fcdwesten zum Cambrena-Massiv hin, wird das Bild der Landschaft auf die konkave bzw. konvexe Innenwand des Raums projiziert. Es dauert eine Weile, bis sich das Auge des Betrachters an das seitenverkehrte, auf dem Kopf stehende Bild gew\u00f6hnt und sich dieses sch\u00e4rft. Ein Ort der Kontemplation &#8211; f\u00fcr dessen Einbau das Architekturb\u00fcro selbst Geld gesammelt hat. Eine Camera obscura geh\u00f6rt nicht zur Ausstattung eines Unterhalts-Zweckbaus. Immerhin finanzierte die Bauherrschaft den zus\u00e4tzlichen Raum als Reserveraum f\u00fcr Split, sollte die Camera obscura nicht funktionieren. Nun, sie funktioniert! \u201eDer Raum hat etwas Sakrales, man ist hier wirklich mit dem Universum verbunden. Das Bild an der Wand ist wie ein Panorama. Hier sind wir wieder bei Segantini, der in Maloja im runden Atelier arbeitete. Das hier ist eine direkte Hommage an ihn.\u201c Mit diesen Worten schliesst Valentin Bearth sein Referat, und die Zuh\u00f6rerschaft m\u00f6chte sofort ins Engadin reisen und im Tourismusb\u00fcro Val Poschiavo eine Besichtigung der Camera obscura buchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.camera-obscura.ch\/de\/\">https:\/\/<\/a><a href=\"https:\/\/www.camera-obscura.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.camera<\/a><a href=\"https:\/\/www.camera-obscura.ch\/de\/\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/www.camera-obscura.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">obscura.ch<\/a><a href=\"https:\/\/www.camera-obscura.ch\/de\/\">\/de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"701\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3095\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi03.jpg 900w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi03-620x483.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi03-300x234.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bi03-768x598.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption>Guido Baselgia, Lichteinf\u00e4lle II, Teil 1, Camera obscura, Sonnenlauf, 30.12.2019, 11:30 &#8211; 14:42h,&nbsp;<br>8 Tage nach der Wintersonnenwende<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Unterhaltsst\u00fctpunkt Bernina: Wettbewerb und Jurybericht<\/strong><br>Der durchgef\u00fchrte selektive Projektwettbewerb hat grosses Interesse bei Architekten und Fachplanern aus der Schweiz und dem angrenzenden europ\u00e4ischen Raum ausgel\u00f6st. Ziel des Projektwettbewerbs war die Ermittlung eines Architekturb\u00fcros, welches einerseits f\u00fcr die Entwicklung eines architektonisch innovativen, effizienten und flexiblen Unterhaltsst\u00fctzpunkts f\u00fcr das Tiefbauamt Graub\u00fcnden qualifiziert ist, und andererseits die Realisierung in der geforderten Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit sowie die Einhaltung der Kosten- und Terminvorgaben garantieren kann.<br>Die Regierung beauftragt f\u00fcr den Bau des neuen Unterhaltsst\u00fctzpunktes auf dem Berninapass das Churer Architekturb\u00fcro Bearth &amp; Deplazes. Ihr Projekt &#171;CAMERA OBSCURA&#187; setzte sich gegen 60 weitere Bewerber durch. Laut Jurybericht besticht das Siegerprojekt durch seine interessante Auseinander-setzung mit der Landschaft. Die Natur verbindet sich mit dem Geb\u00e4ude, in dem beispielsweise alle R\u00e4ume&nbsp;erd\u00fcberdeckt werden. Die Gesamtkosten f\u00fcr den Neubau belaufen sich auf rund 10 Millionen Franken.<br>(Quelle: https:\/\/www.gr.ch\/DE\/institutionen\/verwaltung\/diem\/hba\/planen-bauen\/wettbewerbe\/Seiten\/Stp-Bernina.aspx)<\/p>\n\n\n\n<p>Kredits:<\/p>\n\n\n\n<p>Bauherrschaft: Kanton Graub\u00fcnden, vertreten durch das Hochbauamt Graub\u00fcnden<br>Nutzer\/Betreiber: Kanton Graub\u00fcnden, vertreten durch das Tiefbauamt Graub\u00fcnden<br>Architektur: Bearth &amp; Deplazes Architekten AG, Chur Valentin Bearth, Andrea Deplazes, Daniel Ladner <br>Bauingenieur: Ferrari Gartmann AG, Chur, Emanuela Ferrari <br>Umweltingenieurin: Nina von Albertini, Paspels <br>Fotografie: Guido Baselgia, Malans <br>Die 3 Fotografien im Bericht sind dem Buch von \u00abGuido Baselgia\/Bearth&amp;Deplazes \u2013 Bernina Transversal\u00bb entnommen, das eben im Verlag ParkBooks erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\"><strong>Architekturpreis Beton 20\/21<\/strong><br>Mit dem Architekturpreis Beton werden alle vier Jahre architektonisch herausragende Geb\u00e4ude ausgezeichnet, bei denen der Baustoff Beton in seinen vielf\u00e4ltigen Ausdrucks-m\u00f6glichkeiten eingesetzt wurde. 175 Eingaben wurden 2021 eingereicht. Die Jury unter dem Vorsitz von Elli Mosayebi vergab nebst dem Hauptpreis Auszeichnungen an:<br>&#8211; Penzel Valier f\u00fcr den Neubau SRF Campus Z\u00fcrich<br>&#8211; Harry Gugger Studio f\u00fcr den Umbau des Silos Erlenmatt in Basel<br>&#8211; Nickisch Walder f\u00fcr das variabel nutzbare Zweifamilienhaus Sulten in Flims<br>&#8211; Das der ETH Z\u00fcrich angegliederte interdisziplin\u00e4re Planungskollektiv des NFS Digitale&nbsp;Fabrikation um Matthias Kohler und Konrad Graser f\u00fcr die innovativen Ans\u00e4tze im&nbsp;DFAB HOUSE auf dem NEST-Geb\u00e4ude in D\u00fcbendorf. <br>Ein F\u00f6rderpreis ging an Inches Geleta Architetti Sagl f\u00fcr das Projekt Palazzo Pioda<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Download SN-Artikel vom 3.9.21: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210903_shn_Beton-21-Ein-Werkhof-am-Berninapass-1.pdf\" target=\"_blank\">Beton 21: Ein Werkhof am Berninapass als neues Wahrzeichen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eindr\u00fccke der Vernissage festgehalten von Pierre N\u00e9ma:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3099\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-1.jpg 640w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-1-620x414.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/1-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3100\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2-1.jpg 640w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2-1-620x414.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/2-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"447\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3101\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/3.jpg 640w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/3-620x433.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/3-300x210.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3102\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/4.jpg 640w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/4-620x414.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/4-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3103\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/5.jpg 640w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/5-620x414.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/5-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"431\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3104\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6.jpg 640w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6-620x418.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/6-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Unterhaltsst\u00fctzpunkt Berninapass ist das Siegerprojekt des Architekturpreises BETON 20\/21. 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