{"id":3203,"date":"2021-12-08T19:08:15","date_gmt":"2021-12-08T19:08:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=3203"},"modified":"2021-12-09T14:16:54","modified_gmt":"2021-12-09T14:16:54","slug":"zas-mit-facettenaugen-durch-die-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=3203","title":{"rendered":"ZAS* ..mit Facettenaugen durch die Stadt: Protokoll"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"636\" src=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bi1_karte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3201\" srcset=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bi1_karte.jpg 900w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bi1_karte-620x438.jpg 620w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bi1_karte-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bi1_karte-768x543.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Protokoll und Karte: ZAS*<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>23.10.21, Schaffhausen<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Protokoll<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>10:00, 23.10.21<br>47\u00b041\u201943.1\u2019\u2019N 8\u00b038\u201902.5\u2019\u2019E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size wp-block-paragraph\">ZAS* trifft am vereinbarten Treffpunkt ein und stellt sich vor. Jeder Schaffhauser:in wird jemand vom<br>ZAS* zugelost. Streifz\u00fcge zu zweit oder zu dritt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>10:25<br>47\u00b041&#8217;43.7&#8243;N 8\u00b038\u201900.74&#8243;E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die farbigen Autos in den 70er-Jahren noch auf dem Herrenacker parkierten, war klar, dass es ein<br>homogener und klar fassbarer Platz ist. Die Gesch\u00e4ftigkeit steckt nun unter dem schweren Beton, der<br>die Wurzeln der B\u00e4ume nicht ausstrecken und das Wasser nicht ablaufen l\u00e4sst. Die vielen bunten<br>motorisierten Punkte, die die Oberfl\u00e4che auszeichneten, wurden mit ros\u00e9farbenen, segmentierten<br>Abschnitten ersetzt und haben den Herrenacker in ein zoniertes Stadterlebnis verwandelt. Bald<br>werden die B\u00e4ume umgetopft in gr\u00f6ssere, verschiebbare Pflanzentr\u00f6ge mit einer integrierten<br>Sitzgelegenheit und ausfahrbaren Sonnenschirmen. Die neue Platzgestaltung scheint die Autos<br>nachzuahmen, ein nostalgischer \u201cPark\u201d-Platz. Ich hoffe, dass die neuen Autos Wurzeln schlagen<br>d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>10:26<br>47\u00b041&#8217;40.3&#8243;N 8\u00b037\u201955.7&#8243;E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein altes Haus in der Neustadt, ganz schmal, mit Fachwerken. Die erste eigene Wohnung in der<br>Altstadt. Aufgewachsen in einer modernistischen Wohnscheibe ausserhalb, ein grosser Kontrast. Die<br>Wohnung war ganz oben, K\u00fcche und Bad in der Mitte, im selben Raum. Rundherum die Zimmer.<br>Gem\u00fcse r\u00fcsten in der Badewanne, duschen neben dem Herd. Ein hoher Schacht bis zum Dach<br>diente zur L\u00fcftung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine kleine \u00d6ffnung zwischen den schmalen H\u00e4usern in der leicht abfallenden Strasse. Mit Vorsicht<br>betreten wir den engen Durchgang, \u00fcberwinden die Schwelle von der Strasse in eine Zwischenzone.<br>Wir finden uns wieder in einem kleinen, kompakten Raum, umschlossen von H\u00e4usern aus<br>unterschiedlicher Zeit &#8211; ein Hof in der Neustadt. Viele unterschiedliche Eing\u00e4nge stehen hier zur<br>Auswahl, alle erreichbar von diesem kleinen Raum aus. Die Klingelschilder sind lang, der Ort ist<br>Zugang f\u00fcr das Zuhause von Vielen. Aus den oberen Geschossen h\u00f6rt man Gespr\u00e4che, es wird<br>einem zugewunken. Im Sommer beim Stadtfest wurde hier gefeiert, zusammen im Hof war der Ort<br>hier doch pl\u00f6tzlich \u00f6ffentlich. Die kleine Lampe am Schuppen erinnert einen daran, sie ist<br>angeschlossen an die Regelungstechnik der Strassenbeleuchtung von Schaffhausen. Eine \u00f6ffentliche<br>Zimmerlampe im Eingangsbereich der Nachbarschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>10:30<br>47\u00b041&#8217;42.4&#8243;N 8\u00b037&#8217;53.9&#8243;E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine steinerne Treppe mit gusseisernem Gel\u00e4nder f\u00fchrt auf die Br\u00fccke, \u00fcber die man zur\u00fcck ins<br>Innere der Altstadt gelangt. Zeiten sind aufeinander geschichtet. Auf der anderen Seite das Gleisfeld.<br>Wir sind umgeben vom best\u00e4ndigen Rauschen der Autos, durchzogen vom leisen Pl\u00e4tschern des<br>Wassers &#8211; ebenso best\u00e4ndig. Wie der Brunnen wohl hierhin gekommen sein mag? Er steht in einer<br>Nische aus Kalkstein, dar\u00fcber eine Einst\u00fclpung. Zuf\u00e4llig erscheint diese Konstellation nicht. Der<br>Brunnen ist aus Stein, gross wie ein Trog und mit Voluten geschm\u00fcckt. Die Stirnseite ist leer, als h\u00e4tte<br>man keine Zeit mehr gehabt, sich zu verewigen. Die Jahreszahl fehlt und somit auch jegliche Spur<br>wann, wieso und wof\u00fcr eigentlich er hier seinen Platz gefunden hat. Auf der anderen Seite der<br>Autoschlucht tauchen weitere Kalksteinfragmente auf. Vielleicht hingen die St\u00fccke mal zusammen.<br>Vielleicht war der Brunnen f\u00fcr die Pferde, als man auf dem Weg anhielt um eine Pause zu machen.<br>Vielleicht war er auch das Ende eines barocken Gartens, Ziel der Spazierg\u00e4nge der Herrschaften des<br>gegen\u00fcberliegenden Hauses. Drei Zacken aus Beton markieren, dass das Trottoir hier endet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>10:33<br>47\u00b041&#8217;44.0&#8243;N 8\u00b038&#8217;11.2&#8243;E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Ort, der vieles sein will (sein soll?) und wenig ist: Spiel-Strasse, Verkehrs-Strasse, Kirch-Platz,<br>Park-Platz? Die Frage der Determination steht im Raum &#8211; sollte ein Ort klar definiert sein oder k\u00f6nnen<br>sich die Dinge \u00fcberlagern und bereichern? Anscheinend verl\u00e4uft auch durch diesen Ort die Frontlinie<br>der Stadt auf der sich Autofahrer:innen und Fussg\u00e4nger:innen, Pendler:innen und Anwohner:innen,<br>Wohnende und Verkaufende, begegnen &#8211; oder eben auch nicht begegnen. Der Ort zeigt, dass Stadt<br>ein Kompromiss ist, den es immer wieder auszuhandeln gilt, denn die Stadt lebt nicht trotz sondern<br>gerade wegen der Vielschichtigkeit ihrer Meinungen und Bed\u00fcrfnisse. Und vielleicht braucht es am<br>Ende gar nicht viel um die Waage des Kompromiss an diesem Ort wieder ins Lot zu bringen: Ein paar<br>mehr B\u00e4nke statt Autos damit der Park-Platz auch zum Kirch-Platz wird, ein sichtbares Schild damit<br>die Verkehrs-Strasse auch zur Spiel-Strasse wird und ein wenig Courage der Fussg\u00e4nger:innen sich<br>diesen Platz auch anzueignen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>10:40<br>47\u00b041&#8217;48.2&#8243;N 8\u00b038\u201909.6&#8243;E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum ersten Mal stehen wir mitten auf dem Kirchhofplatz. Wir haben einen freigewordenen Parkplatz<br>eingenommen und besetzt. Die Autos, die B\u00e4ume, die Menschen und Tiere kuscheln sich aneinander.<br>Die Dichte ist behaglicher als wir es uns vorgestellt haben. Die Autos m\u00fcssen nicht alle abgeschleppt<br>werden und verschwinden, es m\u00fcssen auch mehr Menschen, Tiere, Fahrr\u00e4der, Pflanzen und<br>Sitzb\u00e4nke angeschleppt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>?<br>47\u00b041&#8217;48.6&#8243;N 8\u00b038&#8217;09.5&#8243;E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Kirchhofplatz, dem letzten zentralen Parking in der Altstadt. Wartende Autos umstellen das<br>Familienzentrum. Vereinzelte B\u00e4ume durchbrechen den Asphalt. Wir stellen uns vor, die<br>Parkierungsschlaufen in den Gassen aufzul\u00f6sen. Die f\u00fcr den Verkehrsfluss unn\u00f6tigen Ecken<br>abzuschneiden. Den bestehenden \u201eF\u00fcssen\u201c am Platz Raum zu schaffen, um sich auszubreiten &#8211;<br>immer weiter, bis sich alles auf dem Platz vermischt. Eine kontinuierliche Ver\u00e4nderung &#8211; kein abrupter<br>Wechsel. Wir werden uns nicht mehr erinnern, wies dazu gekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>10:43<br>47\u00b041&#8217;43.3&#8243;N 8\u00b038\u201906.5\u201dE<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein kleiner Platz, leicht erh\u00f6ht, darunter die \u00f6ffentlichen Toiletten. Ein grosser Baum in der Mitte, doch<br>der Untergrund bereitet ihm M\u00fche, er hat zu wenig Platz, um zu wachsen. Autos dr\u00e4ngen von allen<br>Seiten auf den Platz um hier zu parkieren, trotzdem ist es sch\u00f6n. Ein Ort f\u00fcr die Mittagspause, mit<br>Blick auf das Kloster.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>10:51<br>47\u00b041\u201949.5\u2019\u2019N 8\u00b038\u201902.1\u2019\u2019E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein schmales Tor, ein unscheinbarer Durchgang. Doch nur ein Durchgang f\u00fcr die, die ihn kennen. Und<br>f\u00fcr die, die ihn kennen, ists eine Abk\u00fcrzung zwischen den Gassen, und manchmal, wenns mal nass<br>ist, sogar ein \u00fcberdachter Weg und Unterstand. In der Nacht seis zu. Doch drin ists sch\u00f6n.<br>Irgendwann einmal gabs da ein h\u00fcbsches Gesch\u00e4ft, mit einer geschnitzten Holzfassade und<br>Oberlicht, sicherlich aus dem vorletzten Jahrhundert. Doch das Gesch\u00e4ft ist heute kein Gesch\u00e4ft<br>mehr. Muss lange her sein, denn heute sind die Fenster verklebt. Ein paar Anzeigen noch in den<br>Schaufenstern. Vorbei gehts am Eingang zum Stadtarchiv, und bevors auf der anderen Seite wieder<br>rausgeht, scheint die Sonne durch das bunte Glasfenster, das \u00fcber dem Tor zur Krummgasse<br>angebracht ist. Link ein rundes Relief, das einen kleinen Menschen zeigt. Und nun wieder raus in die<br>Gassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>11:00<br>47\u00b041&#8217;40.8&#8243;N 8\u00b038\u201903.6&#8243;E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Hinterhof, zuerst Parkplatz, dann Schulhof und schliesslich ein versteckter Garten. Wild<br>bewachsen und unbekannt. Ein \u00f6ffentlicher Raum? Nein, wohl doch privat. Eine Oase hinter den<br>Mauern. Eine der Mauern ist mit Stacheldraht gekr\u00f6nt, der Nachbar das Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>11:00<br>47\u00b041\u201943.1\u2019\u2019N 8\u00b038\u201902.5\u2019\u2019E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir versammeln uns wieder. Orangensaft. Anschliessend gemeinsamer Rundgang in der ganzen<br>Gruppe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>12:30<br>47\u00b041\u201943.1\u2019\u2019N 8\u00b038\u201902.5\u2019\u2019E<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rundumsicht l\u00f6st sich auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Stichw\u00f6rter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size wp-block-paragraph\">\u201cso ists passiert\u201d<br>1:1<br>pattern language<br>adressierung<br>alt und neu<br>angrenzendes gef\u00e4ngnis<br>atomisierung<br>aufspalten<br>ausgerichtet auf ein nirgendwo<br>bad in der k\u00fcche<br>badewanne r\u00fcstbrett<br>baumkronen<br>begegnungszone 20<br>belag aufreissen<br>belagwechsel<br>br\u00fccke<br>brunnen ohne jahreszahl<br>camera obscura in den d\u00e4chern<br>crowd<br>dach<br>dachausbau<br>d\u00e4chermeer<br>d\u00e4cherwelt<br>dachgeschoss<br>die d\u00e4cher meist h\u00f6her wie EG bis traufe<br>doch die autos dr\u00e4ngen auch hierhin<br>eckausbildung<br>ein noch geheimes projekt<br>ein ort um in der sonne zu sitzen und sein mittagessen zu verspeisen<br>eisbrecher<br>erinnerung an farbige autos<br>erste eigene wohnung<br>fasnacht<br>fragmente<br>gartenparadies<br>gef\u00e4ngnis<br>gef\u00e4ngnisausbruch<br>halbstundentakt<br>hellraumprojektor<br>herbst<br>herrenacker<br>hinter der mauer<br>hinterg\u00e4rten<br>hinterhof<br>hinterhof um- und anbauen<br>hoher raum bis zum dach zum l\u00fcften<br>innenh\u00f6fe<br>kalkstein<br>kinder- anstatt autowagen<br>kirchhofplatz<br>klingelschilder<br>klosterbogen<br>k\u00fcche und bad in der mitte<br>kurzer r\u00fcckzugsort<br>linde w\u00e4chst retour<br>lockdown<br>methode<br>metropolitanregion z\u00fcrich<br>mit b\u00e4umen umgeben<br>m\u00fcnsterplatz<br>nebenschauplatz<br>nein wohl doch privat<br>oase hinter den mauern<br>\u00f6ffentlicher raum?<br>parkplatz als mantra<br>parkplatzunruhe anstatt parkplatzfrieden<br>pausenraum<br>platz erh\u00f6ht<br>r\u00e4ume \u00fcber der stadt<br>rheinbadi<br>r\u00f6mer-gallier<br>rundherum zimmer<br>rundung der ecke<br>sch\u00f6n und wild<br>setting<br>skeptisch<br>spitze<br>spontanvegetation<br>stacheldraht<br>st\u00e4dtische strassenlaterne<br>stadtmauer im haus<br>terrassiert<br>tourist<br>trassee<br>trotzdem ist es sch\u00f6n<br>\u00fcberzahl<br>unbekannt<br>unterkellerung<br>verdichtung<br>verkehr stoppen<br>von innen nach aussen<br>was tun mit den d\u00e4chern?<br>welt durch andere augen sehen<br>wer hat den \u201cfuss\u201d am platz?<br>wer mit wem?<br>zentrum-provinz<br>ZH-SH<br>zwischen den autos<br>zwischendrin<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-large-font-size wp-block-paragraph\">ZAS*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">ZAS* ist ein Zusammenschluss junger Architekt:innen. Unter ihnen kursieren heute verschiedene<br>Versionen dar\u00fcber, wo, wann und warum dieser Verein gegr\u00fcndet wurde. Dem Zusammenschluss<br>voraus ging eine geteilt Erregung \u00fcber die kurze Lebensdauer der Geb\u00e4ude in Z\u00fcrich und anderswo.<br>Durch Erz\u00e4hlungen und Aktionen denkt ZAS* die bestehende Stadt weiter und bietet andere<br>Vorstellungen an als jene, die durch normalisierte Prozesse zustande gekommen sind. Um nicht nur<br>Opposition gegen\u00fcber den offiziellen Vorschl\u00e4gen zu markieren, werden transformative<br>Gegenvorschl\u00e4ge erarbeitet. Dabei werden imaginative R\u00e4ume er\u00f6ffnet und in bestehenden<br>\u00dcberlagerungen m\u00f6gliche Zuk\u00fcnfte lokalisiert. Zur Kontaktaufnahme schreiben an: info@zas.life<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">(Ank\u00fcndigung)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie k\u00f6nnen wir gemeinsam die Stadt betrachten? Aufgefordert zu einer Aussensicht behaupten wir,<br>dass es kein Aussen mehr gibt. Eine scharfe Aussensicht halten wir f\u00fcr ebenso unm\u00f6glich wie eine<br>scharfe Innensicht. Wir suchen den unscharfen Blick. Dazu gehen wir mit Facettenaugen durch die<br>Stadt: Zuerst als Einzelaugen in verschiedene Richtungen und dann versammelt denselben Punkten<br>entlang. Gemeinsam setzen wir die Bildpunkte zu einer Schaffhauser Rundumsicht zusammen. Wo<br>befinden wir uns eigentlich? Zur sp\u00e4teren Orientierung m\u00f6chten wir etwas zur\u00fccklassen: ein Protokoll<br>mit Zeitangaben. Das Protokoll soll dazu befragt werden k\u00f6nnen, welchem Wandel der \u00f6ffentliche<br>Raum Schaffhausens unterliegt. Wir stellen die Gr\u00f6sse unserer Gruppe zur Verf\u00fcgung und z\u00e4hlen auf<br>zahlreiches Erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Link: <a href=\"https:\/\/www.sch-ar-f.ch\/?p=3221\">Bildstrecke<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Protokoll und Karte: ZAS* 23.10.21, Schaffhausen Protokoll 10:00, 23.10.2147\u00b041\u201943.1\u2019\u2019N 8\u00b038\u201902.5\u2019\u2019E ZAS* trifft am vereinbarten Treffpunkt ein und stellt sich vor. Jeder Schaffhauser:in wird jemand vomZAS* zugelost. 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