Einladungen zu vermeintlichen „Erst-April-Scherzen“ vor Ort, werden oft nicht befolgt, da sich niemand gerne mit „April, April …“ erwischen lassen will!
Wenn aber – so wie in diesem Jahr – SCHARF zur ersten 1. April-Veranstaltung seiner Vereinsgeschichte offiziell einlud, zudem noch mit der süffisanten Behauptung „l’architecture n’existe pas“, dann wurden all jene erwischt, die nicht mit dabei waren am Rheinufer, dem Ort, wo es planerisch vermutlich bald weitergehen wird, ob mit oder ohne Architektinnen und Architekten.
Eine doch erfreuliche Anzahl Besucher und die Redakteurin der Fachzeitschrift „Espazium“ waren erfreut, dass der Veranstalter SCHARF, ausgerüstet mit seinem EL-Megaphone für laute Aussenstandorte wie speziell diesen, den Interessierten politische Flugblätter und Postkarten verteilten.
In einem fiktiv-realen Ping-Pong, mäandrierend zwischen physisch greifbarem und imaginär Denkbarem wurden von den anwesenden Vorstandsmitgliedern die soziokulturellen Fähigkeiten der anwesenden Personen bezüglich planerischem Vorstellungsvermögen spontan getestet und im scharfen Diskurs überprüft.
In diesem kurzweiligen, 1-stündigen „vor Ort existieren“ gelang es allen, sich über das, was hier schon mal war… heute ist… oder zukünftig sein könnte, Klarheit zu verschaffen. Die Veranschaulichung war erstaunlich und die Vorstellung darüber, dass zukünftig nicht mehr Architektinnen und Architekten, sondern immer mehr ALLE die Planung planen, machte uns vom SCHARF-Vorstand trotz inhaltlicher Zuversicht, schon etwas nachdenklich.
Einige Tage später holte uns zum Glück der Bericht der Espazium-Redakteurin aus Zürich wieder auf den Boden der Realität zurück.
Wir wünschen Ihnen gute Vertiefung in dieses besondere Lesevergnügen.
Link zum Bericht des Espazium-Magazin → Warum Schaffhausen Wettbewerbe braucht, statt sie abzuschaffen
Link zur Einladung dieser vergangenen Veranstaltung → «l’architecture n’existe pas»
Kurzbericht der Schaffhauser Nachrichten → Es wird «Scharf» geschossen






